Dienstag, 27. Januar 2015

"Medienarbeiter" die größten Sprachpanscher

Der Spiegel (21.01.2015) gibt's den Medien-Arbeitern:

"Deutsch und Englisch - die Grenzen verschwimmen oft, ausgerechnet bei Leuten,
die für die Medien arbeiten."

In eine ähnliche Kerbe hat ja Hans-Joachim Thelen in Radio Oberhausen gehauen (Werners Magazin 21.07.2014), als er äußerte:

"Werbemacher sind uneinsichtig und arrogant."

Das Schlimme ist, dass man das schein-intellektuelle Imponier-Kauderwelsch der sog. Medien-Arbeiter nicht abstellen kann.

Montag, 22. Dezember 2014

Neues Rewe-Produkt: Pflanzen für Draußen

Sensationell: Die  genossenschaftliche Handelsgruppe "Rewe-Group" hat Freiluft-Pflanzen im Angebot. Wir dachten zwar bisher immer, dass es für Pflanzen selbstverständlich sei, dass sie aus der freien Natur stammen, aber Rewe hat hier offensichtlich vermarktungstechnisch eine Marktlücke entdeckt. Oh Plem-Plem-Land!
(gesehen bei Augsburg)

Donnerstag, 20. November 2014

Der BR sprachlich außer Kontrolle

Im Juni hat man auf den Web-Seiten des Bayerischen Rundfunks (BR) von voten statt von "wählen" gesprochen. Jetzt kennt man das deutsche Wort "hassen" nicht mehr oder will es nicht benutzen. Zumindest nehmen wir mal an, dass das mit haten gemeint ist (Quelle BR-Programmkalender 19.11.2014):


Vielleicht sollte Günter Grünwald eine Sondersendung über den Sprachgebrauch im BR machen? 
Dort kennt man ja auch das bayerische Wort Buben nicht mehr und spricht norddeutsch von Jungs, obwohl uns das Sprachlexikon sagt: "Im österreichisch-bayerischen Raum wird das Wort Jungs als fremd empfunden."

Montag, 22. September 2014

Holen ist seliger denn nehmen

"Wo holen seliger denn nehmen ist" hieß ein Zwiebelfisch-Beitrag von Bastian Sick auf SPIEGEL ONLINE im Januar 2007. Dieser Schnappschuss in Trier belegt schriftlich, was man sonst nur hört.


Donnerstag, 12. Juni 2014

Das überflüssigste Wort auch bei der FAZ

Dass selbst die honorige Frankfurter Allgemeine Zeitung das überflüssigste Wort des Jahres 2009 (VDS) gar in einer Überschrift verwendet, macht für mich erschreckend deutlich, wie rapide wir uns dem Plem-Plem-Land nähern!

Mittwoch, 4. Juni 2014

Auch dem BR passiert es

Jetzt hat sich der Bayerische Rundfunk selbst ein Bein gestellt. Einerseits hat er Günter Grünwald's Freitagscomedy im Programm, wo der Ausdruck "Plem-Plem-Land" wahrscheinlich kreiert wurde, andererseits kennt man dort das deutsche Wort "wählen" nicht mehr, obwohl dieses Wort im Original Verwendung findet:

Deutsch ins Grundgesetz

"Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) forderte auf seiner diesjährigen Delegiertenversammlung in Gießen mit großem Nachdruck die Aufnahme von Deutsch ins Grundgesetz. Insgesamt 160 Delegierte riefen stellvertretend für weltweit mehr als 36.000 Vereinsmitglieder die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, bei der nächsten Grundgesetzänderung auch einen Paragraphen 22 a des Inhalts einzufügen: „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch". Damit gäbe es auch in Deutschland endlich eine derartige Regel mit Verfassungs­rang, so wie sie in 18 von 28 Ländern der Europäischen Union seit langem existiere."
(Pressemitteilung des VDS vom 1.6.2014)